Nach zweimaliger Verschiebung des Regionalliga-Spiels zwischen Türkiyemspor Berlin und dem Chemnitzer FC konnte am 22. April 2009 endlich das Nachholspiel stattfinden.
Zahlreiche Fans und Unterstützer/innen des Berliner Vereins Türkiyemspor kamen zu dem Spiel im Berliner Jahn-Sportpark und nahmen an der Plakataktion gegen Antisemitismus und Rassismus teil.
Die Aktion war eine Reaktion auf die unter anderem antisemitischen Beschimpfungen durch rechte Fans des Chemnitzer FC beim Hinspiel vor einem halben Jahr. Damals wurden Mannschaft und Fans von Türkiyemspor in Chemnitz von rechten Fans mit rassistischen Sprüchen empfangen; die Spieler von Türkiyemspor wurden auch als “Juden aus Berlin” ausgebuht. Hier intervenierte damals der Stadionsprecher.
Nachdem bei den ersten beiden Terminen, die für das Rückspiel in Berlin angesetzt waren, jeweils der Platz wegen vorangegangener Regenfälle von der Platzkommission als unbespielbar erklärt wurde, konnte Ende April die Partie nachgeholt und die Plakataktion durchgeführt werden. Auf dem Plakat war Albert Einstein zu sehen, wie er seine Zunge herausstreckt. Die humorvolle Aktion machte klar, dass „Jude“ für die Fans von Türkiyemspor kein Schimpfwort ist und dass antisemitische und rassistische Slogans im Stadion nichts zu suchen haben.
Die Aktion wurde initiiert von den Fans von Türkiyemspor e.V. und unterstützt von Kanak Attak und amira.
Diese Website wurde im Hinblick auf Standardkonformität hergestellt.
Falls Darstellungsprobleme auftreten, kann das an nicht standardkonformen Browsern liegen.
Beispiele für standardkonforme Browser finden Sie hier.