Im ersten Projektjahr wurden in Hintergrundgesprächen mit Vertreter/innen von Migranten/innenselbstorganisationen und mit Jugendarbeiter/innen der Bedarf und die Problemlagen im Bezirk erhoben, diskutiert und ausgewertet. Vor diesem Hintergrund wurden Rahmenbedingungen für eine konstruktive lokale Bearbeitung von Antisemitismus ermittelt. Die Ergebnisse der gemeinsamen Problembeschreibung wurden zum Abschluss der ersten Projektphase auf einer Tagung zur Diskussion gestellt.
In der zweiten Projektphase entwickelte das Projektteam gemeinsam mit freien Mitarbeiter/innen sowie mit Jugendeinrichtungen und Vertreter/innen aus Migrant/innenselbstorganisationen Fortbildungen für Jugendarbeiter/innen sowie Angebote für deren (sozial-)pädagogische Praxis. Diese richten sich insbesondere an Jugendliche mit türkischem und kurdischem sowie palästinensischem und libanesischem Migrationshintergrund, aus denen sich die Besucher/innenschaft der Kreuzberger Jugendeinrichtungen mehrheitlich zusammensetzt. Die erarbeiteten Module wurden in ausgewählten Einrichtungen erprobt, gemeinsam mit unseren Kooperationspartner/innen ausgewertet und gegebenenfalls überarbeitet.
Abschließend wurden die Ergebnisse des Projektes dokumentiert und als Materialien für die (sozial-)pädagogische Praxis veröffentlicht.
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